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Klarissenklöster im deutschsprachigen Raum

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Das Kloster St. Klara in Senden wurde im März 1952 von Klarissen-Kapuzinerinnen, die nach dem Zweiten Weltkrieg aus Leitmeritz in Böhmen vertrieben worden waren und zunächst mit ihren Mitschwestern in Liblar bei Köln eine neue Heimat gefunden hatten, gegründet. Bereits seit 1525 hatte sich innerhalb des Franziskanerordens der Reformzweig der Minderbrüder-Kapuziner entwickelt. Als die ersten Brüder dieser Gemeinschaft nach Neapel kamen, bat die Witwe Maria Laurentia, die in Neapel ein kontemplatives Frauenkloster gegründet hatte, sie, die Seelsorge für ihren Konvent zu übernehmen. 1538 erteilte Papst Paul III. der Neugründung die endgültige Gutheißung und übertrug den Minderbrüdern-Kapuzinern die geistliche Leitung.
Heute sind im Kloster St.Klara zu Senden mehr als 20 Schwestern, die "das heilige Evangelium unseres Herrn Jesus Christus" (Ordensregel der hl. Klara) leben wollen. Durch ihr Dasein vor Gott in einem konternplativen Leben bringen sie stellvertretend für Kirche und Welt Gott Anbetung, Lob, Dank und Ehre dar. So sind sie gemäß Klara "Gehilfinnen Gottes selbst" (3. Brief an die hl. Agnes von Prag).

Anschrift:
Kloster St. Klara, D-48308 Senden