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Klarissenklöster im deutschsprachigen Raum

KÖLN
Die Klarissen haben in Köln eine lange Tradition. Im Jahre 1265 wurde das Kloster am Parfusenhof durch die Kölnische Minderbrüderprovinz gegründet. Das Kloster hatte ein berühmtes Skriptorium.
Später wurde ein zweites Kloster 1637 am Filzengraben, dann neu am Neumarkt erbaut. Ein Reformkloster war das Kloster Maria im Tempel, das seine Entstehung dem Franziskanerprovinzial Nikolaus Wiggers verdankte. Alle drei Klöster mußten infolge der Säkularisation um 1800 zu bestehen aufhören.
Das Klarissenkloster in Köln-Kalk ist das vierte in der Stadt Köln, im Jahre 1918 errichtet. In dem damals aufblühenden Industriegebiet sollten die Schwestern betend und opfernd unter den Menschen mit ihren Nöten gegenwärtig sein.
In den letzten Jahren hat sich um das Kloster herum eine multikulturelle Gesellschaft entwickelt. Mehr und mehr ausländische Bürger wohnen in diesem Teil der Stadt um das Kloster herum. Andere Straßenzüge haben sich zu sozial schwachen Wohngebieten entwickelt. Die Kirche gilt auch als Gotteshaus für Ausländer.

Anschrift:
Kapellenstraße 53, D-51103 Köln-Kalk