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Klarissenklöster im deutschsprachigen Raum

DINGOLFING
Die "Büßerinnen der hl. Magdalena", die in Regensburg seit dem Jahre 1228 nachweisbar sind, nahmen 1286 die Regel der heiligen Klara an und gaben ihrem Kloster den Namen "St. Clara" (Urbanistinnen). Ihr Kloster am Klarenanger wurde bei der Beschießung Regensburgs durch Napoleon im Jahre 1809 zerstört. 1811 konnten die Schwestern das ehemalige Kapuzinerkloster in der Ostengasse beziehen.
Die Planung einer Straße durch den Klostergarten veranlaßte den Konvent einen neuen Standort zu suchen. Die Mehrheit der Schwestern entschied sich für einen Neubau in Maria Vesperbild in der Diözese Augsburg. Für die verbliebenen 12 Schwestern wurde für ein Anbetungskloster in Dingolfing auf dem Gelände des früheren Franziskanerklosters am 7. Dezember 1973 der Grundstein gelegt.
Den Lebensunterhalt verdienen die Schwestern hauptsächlich mit der Herstellung und dem Verkauf von Balsam und Clarissengeist, die beide als Arzneispezialität anerkannt sind.

Anschrift:
Geißlung 12, D-84130 Dingolfing