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Verwandte versuchen, Klara zurückzuholen
Nach dem nächtlichen Ausbruch Klaras ist am Morgen bei Favarones die Hölle los. Die ganze Sippschaft macht sich auf die Suche, fest entschlossen, die Flüchtige wieder heimzuholen. Wohlweislich hat sie Franziskus noch in der Nacht zu den Benediktinerinnen nach Bastia gebracht. Doch die Angehörigen finden das Versteck. Sie reden mit vielen Versprechungen und schmeichelnd auf Klara ein. Als das nichts nützt, wollen sie sie mit Gewalt mitnehmen. Da flüchtet Klara zum Altar. "Sie ergriff die Altartücher, zeigte ihren geschorenen Kopf und ließ sich weder entführen noch mitnehmen". Der Rückholversuch der Männer scheit nicht nur am entschiedenen Widerstand der Frau Klara, sondern auch am Asylrecht, das jene Abtei genoß, d.h. jeder, der in ihr Zuflucht suchte, stand unter dem Schutz des Papstes. Das Asylrecht, der sakrale Raum der Kirche und der entschlossene Wille Klaras ließen die Verwandten unverrichteter Dinge abziehen. Darauf wurde Klara von Franziskus, Philipp und Bernhard zur Kirche Sant'Angelo di Panzo gebracht. |